BEN KLOCK

Ostgut Ton, Bpitch-Control, Klockworks, Memo, Berghain // Berlin / GE
http://myspace.com/benklock

         

Techno ist dreckig, und bei Ben Klock wird nicht gekleckert sondern rangeklotzt! Ein bisschen größenwahnsinniger könnte Ben Klock schon sein. Immerhin hat sich der Produzent und Resident-DJ mit seinen spartanischen Sets und mit seinen exzellenten Veröffentlichungen in kürzester Zeit international einen Namen gemacht und darf sich zudem seit Anfang 2007 Labelchef seines eigenen Labels “Klockworks” nennen. Ben hat immer mit Bedacht und Sorgfalt seinen Output kontrolliert, sich mit Ostgut Ton, BPitch Control/Memo und der eigenen Plattform Klockworks auf drei Labels seines Vertrauens beschränkt. Ben ist einer der Resident-DJs des Berliner Techno-Kathedrale Berghain, dem zurzeit erfolgreichsten und stilprägendsten Technoclub der Welt. Nun hat Ben Klock als erster Berghain-DJ ein mit großer Euphorie erwartetes Solodebüt auf Ostgut Ton abgeliefert, doch von einem "Wir sind die Besten"-Rausch ist der siebenunddreißigjährige Berliner mit seiner zurückhaltenden Art weit entfernt.

Das Berghain in Berlin ist eine der wenigen Techno-Kathedralen auf dieser Erde. In dem 18 Meter hohen Dancefloor aus Stahl und Beton kann sich die rohe Maschinenmusik frei entfalten, so wie sich das ihre Väter vor knapp 30 Jahren gedacht haben. Im Berghain wird ein Genre fortgeführt, das in den frühen 80ern geboren wurde, in den 90ern seine Konturen bekam und heutzutage von Berghain-Residents wie Ben Klock auf Neuzeit geschliffen wurde. Die Gruppe der Residents, zu der neben Klock auch Marcel Dettmann, Marcel Fengler, Len Faki und Norman Nodge gehören, hat einen eigenen Technosound jenseits ausgetretener Wege wie Minimal oder Retro entwickelt. Der Klang des Berghain gehört zu den wenigen stilistischen Neuentwicklungen in der Clubmusik der vergangenen Jahre und dessen Musikanlage zieht einen jeden in seinen Bann. Die Sets der genannten DJs und ihre eigenen Produktionen sind ebenso weit vom schnellen, hämmernden Techno der neunziger Jahre entfernt wie vom entkernten, fluffigen Sound der Gegenwart. Mit ihren langsamen, schweren Grooves erkunden sie den gesamten Klangraum, von der unterirdischen Tiefe der Bässe bis zu Obertönen der Flächen. (Quelle: Groove Magazin)

Im vergangenen Jahr wurde der Techno-Club Berghain in Berlin von der Online-Autorität Resident Advisor zum Club des Jahres gekürt, weitere Bestenplätze belegten das clubeigene Label Ostgut Ton einschließlich des dort erschienenen Albums "Shedding the Past" von Shed und Marcel Dettmanns DJ-Mix "Berghain 02".

DOUGLAS GREED
Freude am Tanzen, InFine, Lebensfreude, Combination // Jena / GE
http://www.douglas-greed.com
http://myspace.com/douglasgreed



Was macht Jemand, der jahrelang das Taschengeld von Mutti, respektive jeden zusätzlichen Mammon von Omi in Hip-Hop und Drum & Bass Platten investiert, darüber hinaus auch ein fideles Gefühl für den geraden Wumms mit Köpfchen entwickelt? Richtig, er verrät seinem Plattendealer nichts davon, kehrt jeden Cent zusammen und kauft sich elektronisches Spielzeug, damit er eben diesen Vierviertel- Enthusiasmus selbst verwirklichen kann. Aufgrund der Güte, floss bald zwangsläufig Vinyl aus der Pipeline und die Plattenartisten schmückten ihre Teller damit…

Douglas liegend und nachdenkend mit verschränkten Händen hinter dem Kopf: „Ich will auch ein paar ordentliche Technohosen anhaben und zusehen wie die Mädels lasziv grinsen und die Jungs vor Verzückung die Glubschen schließen - beim Elektronik-Tango im Club!“ Grübel, grübel…Heureka Wicki, das isses: Ich mach einfach zu Abend, das was ich zu Hause mach, in Farbe vor Leuten! Aus dieser Idee ist leidenschaftlicher Ernst geworden. Ein Live-Konzept welches versteht den Nachtschwärmern die Tränen aus den Poren zu treiben. So gibt es Zwei Fäuste für den Club: Greed und sein Spielzeug ... und Ihr.

Das ist Music For The Masses für schöne kleine muffige Clubs, genauso wie für Festivals wie unseres im Kloster Anrode. Der Düsternis und Traurigkeit werden die schillernsten Farben entlockt und nicht nur gezeigt das Melancholie tanzbar ist, sondern richtig Freude macht!



Marko Fürstenberg
Ornaments, a.r.t.less, Echocord, Thinner // Leipzig / GE
http://myspace.com/markofuerstenberg



Marko Fürstenberg wurde 1976 im thüringischen Eichsfeld (Deutschland) geboren. Seine ersten musikalischen Einflüsse stammen aus den Achzigern. Inspiriert durch Bands wie Depeche Mode, A-HA oder New Order fand er schnell zur elektronischen Musik, hörte Anfang der Neunziger regelmäßig Radiosendungen wie „Dancehall“ (DT64) und die „Clubnight“ (HR 3) und startete selbst erste musikalische Versuche mit Taperekordern. Damals entstand der Künstlername „Dolby“.
Ab 1995 machte Marko auch die Musiklandschaft ausserhalb seines Wohnzimmers unsicher und begann auf diversen lokalen Party's in Thüringen aufzulegen. Seine damaligen Gigs waren sehr Techno-lastig, sein Stil wurde vor allem geprägt von Labels wie X-Trax, Force Inc., Klang und später die legendäre Basic Channel Label-Familie.
Im Jahr 1998 versuchte sich Marko erstmals am PC, investierte in zusätzliche Geräte und und bastelte erste eigene elektronische Sounds. Ab 2000 arbeitete er auch mit anderen regionalen Musikern zusammen.Dabei entstand das Projekt „Vertikal 23“. Unter diesem Namen produzierten die Jungs eine Mischung aus Downbeat und Trip Hop. Parallel dazu festigte sich Markos eigener deeper Sound.
Von Anfang an war das Internet die Plattform, um anderen Menschen seine Musik zugänglich zu machen. So geriet Marko 2002 an das Netlabel Thinner, wo im gleichen Jahr seine erste Veröffentlichung unter dem Namen „Dolby“ erschien. Über die nächsten Jahre folgten weitere Veröffentlichungen auf Thinner und anderen Netlabels wie Realaudio,Stadtgruen und Instabil, sowie Remixe für unter anderem Digitalverein, Rktic, LOD und Sarah Goldfarb.
Von 2003 bis 2005 reiste Marko um die halbe Welt, hatte Gigs von Montreal bis Warschau, spielte auf Festivals und in Clubs. Zwischendurch folgten immer wieder Releases, nun auch auf Vinyl und CD. Für die erste Platte (Thinner Allstars pt.1 - 2003) benutzte er den Namen „Surphase“, allerdings folgte relativ schnell der Entschluss unter seinem richtigen Namen zu arbeiten.
Nach drei Jahren intensiver Arbeit war es 2006 an der Zeit, eine kreative Pause einzulegen. Marko zog aus dem Eichsfeld nach Leipzig, sammelte neue Ideen und Kontakte und arbeitete vor allem als Remixer.
Nach dieser Auszeit kehrte Marko nun produktiver denn jeh zurück, veröffentlicht gleich mehrere Platten in Folge auf Labels wie A.R.T.LESS, TFE oder Rotary-Cocktail, Echocord, Ornaments, Baum, uvm. und engagiert sich für musikalische Events sowohl in seiner alten als auch in seiner Wahlheimat. Durch das Verschmelzen von klassischen Dubtechnoelementen mit aktuellen Einflüssen ist es Marko Fürstenberg perfekt gelungen, den wiederkehrenden Erfolgszug des Dub- und Deeptechno, an dem er nicht unbeteiligt ist, zu nutzen, und aktiv proffesionelle elektronische Musik an den Mann und die Frau zu bringen!



Suedmilch
Autist, Genowefa, Kowtow // Pforzheim Baden-Würtemberg / GE
http://myspace.com/suedmilch



Interview mit Suedmilch:
http://risikogruppe.wordpress.com

2005 was the year in which Suedmilch expired his passion for electronic music. Being totally cought up by electronic music, it didn’t took very long until he decided to take it a step further and become a DJ. With his typically deep-grooving and propelling sound Suedmilch became quite successful which broad him more and more gigs throughout the whole country and even further. Being impressed by the structure and scheme of techno, the only logic way to totally express himself was producing own music. In the beginning software’s as Ableton Live made it possible for him to gain great results with only low budget. It’s the fascination of Rhythm and Groove that marks Suedmilchs’ own productions as well as his DJ-Sets. Currently he released on the two Berlin based labels Autist and Toppaz Digital, future projects with other labels like Hertz Music, Der Hut Recors, Kowtow, Genowefa and Kompass are in progress.


LAN / Liveband

SugarCandyMountain // Berlin / GE
http://myspace.com/scmlan


Seit 2006 bestimmt die elektronsiche Musik mit akustischen Instrumenten und Soundmaschienen den Alltag der Electronic-Acoustic Band LAN aus Berlin. Auf der Bühne versuchen die Bandmitglieder das undefinierte Feld zwischen zeitgemäßer Popmusik und experimentellen elektronsichen Arrangements. Raus kommt ein knackiger, knalliger und schweißtreibender Sound.


Shahira
Minimaldesigner // Berlin / GE
http://myspace.com/shahiraminimaldesigner



Wie eine schimmernde Perle verzauberte die elektronische Musik die Schweiz-Berliner Eventorganisatorin und Djane Shahira. Sie erlag dem unersättlichen Verlangen der Verführung der sanft, schmeichelnden, elektronischen, frischen Streicheleinheiten, welche sie heute selbst als Bestandteil der Schweizer Technokultur widerspiegelt. Shahira ist eine Liebhaberin der elektronischen Bewegung seit 1997. Mit ihren 29 Jahren kann sie bereits auf eine bewegende musikalische Entwicklung als Künstlerin zurückblicken. Die Leidenschaft nach neuen Projekten und Verwirklichungen wachsen unermüdlich in ihrem Herzen weiter.

2003 entstand zusammen mit Andy Gobeli die Plattform «minimaldesigner». Minimaldesigner |md| ist unter anderem ein Netzwerk für gleich gesinnte Künstler. Die Liebe nach stilvollen und berührenden Events und derer Umsetzung, liessen die beiden Schweizer in Ost-Berlin mit einer 1 cent Münze in die Spree den Bund der Minimaldesigner besiegeln. Sinn und Zweck von md ist es, feine Events im In- und Ausland zu realisieren und die Musik sowie die Gestaltung des Umfeldes in das Hauptzentrum zu stellen.



Rainer Wachtelborn
Hoerschaden / Hamburg // GE
http://myspace.com/rainerw
http://hoerschaden.de



Zu Rainer Wachtelborn alias Rainer W, muss man eigentlich kaum noch was sagen, wir tun es trotzdem. Rainer hat sich während seines Studiums als Kopf der Crew HOERSCHADEN in Ilmenau / Thüringen einen Namen gemacht. Ausgedehnte euphorisierende Sets bis in die frühen Morgenstunden sind sein Markenzeichen. Auch wenn es ihn berufsbedingt an die Alster nach Hamburg verschlagen hat, ist immer noch aktiv in der Szene: Sei es durch die Organisation von Hörschaden Partys in Berlin, DJ Auftritten in der gesamten Republik oder auch die Betreuung von Webseiten namenhafter Festivals und Websites im Umfeld der elektronischen Musikszene.


Mitch

Mutterschutz, RocknRule // Berlin / GE
http://myspace.com/mitchminifunk



Michael Schmidt aka Mitch ist das Chamäleon hinter den Tellern. 10 Jahre DJ-Erfahrung zwischen Schubladen und Schränke hindurch. Der Music-Nerd der durch Hip Hop zum auflegen kam und diesen auch immernoch im Herzen trägt, ist permanent open minded gegenüber anderen Styles und Techniken. Von Jazz über 70s Rock, Funk, Rap, Bass, Techno ....es sind die Perlen aller, die er liebt und für den Hörer sowie Tänzgänger kredenzt! ...da geht der ElectricFinger nicht mehr runter!


Kai Wedekind
RocknRule // Ilmenau / GE
http://myspace.com/kaiwedekind

Kai Wedekind aka Slackless hat in den letzten Jahres im und um das Eichsfeld immer wieder unter Beweis gestellt, dass er Sets herbei zaubern kann, von denen sich so manch alter Hase eine Scheibe abschneiden kann. Aktuell macht er erste vielversprechende Erfolge im produzieren elektronischer Stücke. Seine ruhige und besonnene Art merkt man ihm bei seinen musikalischen Darbietungen nicht mehr an - Laptop auf, Controller an, Platte starten und ab geht die Post !