MOTOR CITY DRUM ENSEMBLE aka Inverse Cinematics aka Danilo Plessow
Pulver, Compost, MCDE, Faces, 20:20 // Stuttgart / GE
http://www.myspace.com/motorcitydrumensemble
http://www.myspace.com/inversecinematics

         

Danilo Plessow aus Stuttgart ist das Gesicht hinter MOTOR CITY DRUM ENSEMBLE aka INVERSE CINEMATICS und aus der internationalen House/Club-Szene längst nicht mehr wegzudenken. Der 23-jährige DJ, Produzent kann sich trotz seiner jungen Jahre vor Remix-Aufträgen und Signing-Anfragen gar nicht mehr retten. Seine aktuellen Produktionen auf seinem MCDE-Label und sein aktuelles Album sind ohne Zweifel eine der Deephouse und Broken-Beatz Oberperlen der vergangenen Monate. Geschmeidig, präzise, euphorisch, tief und herzzerreissend, so wie in unseren Augen House sein muss!

Schon im Alter von 6 Jahren schafft der blutjunge Danilo beim Schlagzeugspielen die Basis für ein Rhythmusgefühl, das den Jazz-begeisterten Plattensammler seither durch seine perkussiven Produktionen führt. In der Jazz Big Band lernt Danilo die Bedeutung von komplexen Arrangements, von seinem Schlagzeuglehrer die Begeisterung für John Coltrane. Mit etwa 10 Jahren beginnt Danilo mit elektronischer Musik zu experimentieren und beschließt bald sein Schlagzeug zu verkaufen, um sich Studioequipment zu beschaffen. Nach Kooperationen mit lokalen Hip Hop Acts entstehen 1997 die ersten vollständigen Tracks, zu diesem Zeitpunkt ist Danilo gerade 12 Jahre alt. Obwohl die anfänglichen Songideen noch sehr technoid klingen, schwingt schon in den frühen Arbeiten die schwarze Seele afroamerikanischer Musik mit, was Danilo sich bis heute erhalten hat. Durch Zufall werden Danilo und sein Partner Joachim Tobias aka INVERSE CINEMATICS von Pulver Records entdeckt und 2002 erscheint die „Slow Swing“ EP, die bereits als eine ihrer meist gesuchten Veröffentlichungen gilt. Neben diversen Remixaufträgen und Nebenprojekten produziert er auch auf dem angesagten Label „Four Roses Recordings“. Nach zahlreichen Produktionen unter anderem für das französische Label „Faces“, Remixes auf „Ninja Tunes“, einer Veröffentlichung auf dem schwedischen Kultlabel „Raw Fusion“ unter dem Pseudonym „Aphro Pzyko“, dem Release der Clubbombe „Detroit Jazzin" ist kürzlich der lang erwartete Longplayer „Passin´ Through“ auf Pulver Records erschienen und eingeschlagen wie eine Bombe. Die Idee hinter „Passin’ Through“ ist einmal mehr die Leidenschaftlichkeit schwarzer Sounds in einem in sich stimmigen Album zu vereinen und dabei eine Reise durch Danilos musikalische Sozialisation zu beschreiben. „Wie in meinen DJ-Sets möchte ich nicht den Fokus auf eine bestimmte Stilrichtung lenken, sondern beginne im besten Fall bei 70ies Soul und Funk, komme zu Jazz und Hip Hop und ende irgendwann bei Detroit House und Techno,“ beschreibt Danilo den inhaltlichen Aufbau des Albums.

Actual version (Reference: Resident Advisor)
At the tender age of 6, Danilo Plessow`s path in music started with playing drums. With his engagement in a school bigband he found his love for jazz – and from 11 years of age on he started working on his own music using a computer and samples. Being influenced by Jazz, Soul, Funk, Hiphop and House music, the first results were already released 5 years later on Stuttgarts Pulver Records. Together with Joachim Tobias, Danilo had formed the House/Broken Beat project “Inverse Cinematics”: Seven 12” Records, one LP and many remixes and compilation appearances followed. The project was and still is a favourite of some of the worlds most influental leftfield djs such as Gilles Peterson, Rainer Trüby (with whom Danilo just started a collaboration), Michael Rütten or Benji B. After several other cooperations and solo projects in the Nujazz vein (Hipster Wonkaz with P.Valentino for Ubiquity Records or solo as Aphro Pzyko for Raw Fusion), Danilo went back to his House music roots with the “Motor City Drum Ensemble”. Taking influences from soul, disco and detroit/chicago 90`s house, the new moniker soon became his best known: He released five 12” in 2008, and especially his “RawCuts” series made him a shooting star in the deep house scene, highlighted by the internets house/techno bible “Resident Advisor” for whom he did a mixtape that is soon regarded as one of the best mixes of this influental podcast. In times when even big labels struggle to sell 500 copies, MCDE`S “Raw Cuts” series, released on his own label “MCDE” (run together with P. Valentino) sold a few thousands each, and his other own label “Four Roses Recordings” has been doing very good as well.
Thanks to his remarkable musical talent and overflowing creativity, Danilo has become a sought after remixer as well. With just 24 years of age, he has already released on no less than 24 labels. 2009 started with a 12” for one of UK`s biggest house labels, 20:20 Vision, and Danilo now hits the road on a regular again to show some of his dj skills, which have brought him all over Europe, the US and Russia already. In february, Beatport’s team of music experts has put him ahead of the up and coming Deep House artists worldwide in 2009. Therefore better watch out, this boy`s on a mission!


JiMMi Hendrik / Di:Pol
Di:Pol, Club Zooma Plauen // Jena / GE
http://myspace.com/djjimmihendrik
http://www.di-pol.com



Jimmi Hendrik, seines Zeichens Dj seit 1998, begann seine musikalische Laufbahn in den Breiten nicht- elektronischer Musik. Schon in seiner frühen jugend genoss er eine 5-jährige Ausbildung samt notenlehre am piano, welches er rasch gegen sein heiß geliebtes saxophon austauschte. Ein Besuch im damals legendären "gamma" öffnete ihm das Tor der Liebe" zur elektronischen musik. Die Kunst des Plattenmischens entfachte durch seinen permanenten Drang zur Perfektion wie ein Feuer und öffnete ihm bereits nach kurzer Zeit die Wege zu seinen ersten Gig's wie in dem damals angesagtem "Bunker" in Plauen. Vorrangig regierte noch der harte Techno in seinen Kisten und lies es ordentlich krachen. Doch wie das bei "Musikern" so ist, ließ eine
weiterentwicklung seines musikalischen Stiles nicht lange auf sich warten. Die zeit des vocal-/ disco-houses ging also auch an ihm nicht spurlos vorbei, sondern beschäftigte ihn sogar mehrere Jahre.

Part 2 der Stilfindungsphase wurde somit eingeleitet, sollte jedoch noch lange kein Ende finden. Sein hoher Anspruch an Musik und vor allem Individualität führten ihn zwangsläufig in die minimalen Gefilde elektronischer musik - ganz klar, denn nur mit dieser musik kann er sich und sein innerstes zum ausdruck bringen und als Impulsgeber aggieren. Das wurde belohnt. Auf dem Waterbeats Festival rockte das Zelt wie kein anderes und ein Veranstalter fragte sich, wer denn da hinter den reglern steht. So erlangte Hendrik seinen ersten Residentjob im Club "Zooma" in Plauen, wo er noch heute mit einer delikaten mischung und dem richtigen Gefühl fürs Publikum, egal ob Warm-up, Prime-time oder zu früher Stunde, zu überzeugen weiß.

Mit seinem Sandkastenkumpel Tino Morreau bildet er das Projekt DI:POL. Es sind die kreischenden Horden, sie tanzen und sie lachen, sie schreien und sie schwitzen, sie wollen mehr, noch mehr, sie wollen nie mehr aufhören. Man muss das honorieren: Der angesagte Plauener Club "Zoom" hat da nicht lange gefackelt und das Projekt DI:POL auch längst zur Residency verpflichtet. Und weil es in dieser Branche nicht um Stillstand geht, und weil deren wahre Protagonisten ihre Bestimmung nicht im Ausruhen definieren, arbeitet der Doppelpol inzwischen schon am nächsten Feld, nächsten Songs und einen ausgefeilten Liveprogramm.


Ed Gain
Nu Rhythm Skool, Rocknrule Entertainment // Jena / GE
http://www.myspace.com/djedgain



Ohne jeden Zweifel sieht er elektronische Musik als instinktiven Lebensinhalt. Sein Repertoire umfasst sowohl nur auf das nötigste reduzierte Minimal-Grooves als auch cluborientierten Tech- bis Chicago House. Stefans Performance wirkt als Rauscherlebnis: schnelles, kreatives Tool-Mixing, effektives Doubling und raffiniertes Arbeiten am Fader vervollständigen die Show.


Matt Moody aka Stady
Nu Rhythm Skool, Rocknrule Entertainment // Leinefelde / GE
http://www.myspace.com/stady247



Experimenteller Chicago- und Deep-House, das klingt einfach fluffig ... Stady, der Vinyl-Junkie, der auch unter dem Synonym Matt Moody legt, ist ein Urgestein der Nordthüringer Deep House Szene. Er ist bereits seit 1990 mit Herzblut dabei. Sein verspielter Sound von Detroit, Deep bis Funky zeichnet seine Sets aus. Seit etwa 2 Jahren zum er zur Crew Rocknrule Entertainment und trägt zur Verbreitung seiner Musikrichtung im Eichsfelder Umland mit großem Engagement bei. Auf seiner Website bietet er zudem regelmäßig höchst anspruchsvolle und facettenreiche Livemixe an.



Tom Tom Groove aka Lappen

Polyfon Records // Berlin / GE
http://www.myspace.com/tomtomgroove
http://www.polyfon.org



Tom Tom Groove ist seit nunmehr als 15 Jahren als DJ und Produzent tätig. War er früher im Kader des berücktigten Partyersatzamt, die sich vorallem durch Ihre Underground Party's im Knast zu Gräfentonna einen Namen gemacht haben, hat er nun in seiner neuen Wahlheimat Berlin bei Polyfon Records ein Zuhause gefunden.



Markus Schäfer & Ken Coonze
Neopangäa // Sondershausen / GE
http://www.myspace.com/kencoonze
http://www.myspace.com/markusschaefer



Klangfieber und entfesselter Tanzzwang zählen zu den Auswirkungen, die Markus und Ken mit ihrem musikalischen Output dem Zuhörer ohne Umwege in die mentale Audiozentrale implementieren. Mit ihren deephousigen Operationsmethoden schaffen sie dabei den Spagat zwischen akustischer Eleganz und ungehemmter Hingabe. Diese effektive Behandlungsmethode ermöglicht jedem beschallbaren Raum die nötige Bewegungsfreiheit. Durch clubbewährte Praxiserfahrungen ist somit ein erfolgreicher nächtlicher Therapieabschluss garantiert.